Liberale warnen vor investorenfeindlichem Image für Wachau PDF Drucken E-Mail
Freitag, 24. April 2009 um 10:00
Die FDP in Wachau sieht in der Auseinandersetzung um den Leppersdorfer Müller Milch-Standort die Gefahr eines unternehmerfeindlichen Klimas in der Gemeinde.

„Die harte Debatte um das Kraftwerk hat das Verhältnis zwischen Unternehmen und Gemeinde belastet,“ erklärt der Gemeinderatskandidat Thomas Kunz, „es muss im Interesse aller Kandidaten für den kommenden Gemeinderat sein, dass jetzt wieder eine konstruktive Zusammenarbeit möglich ist. Ansonsten kommt schnell der Eindruck auf, dass Wachau Unternehmensansiedlungen nicht nötig hat.“

Nach dem Rückzug der Kraftwerkspläne durch Müller Milch kamen auch Gerüchte über eine Standortverlagerung auf. Damit wären nicht nur über 1000 Arbeitsplätze betroffen, sondern auch viele regionale Firmen, die als Dienstleister mit dem Unternehmen zusammen arbeiten.

„Müller Milch ist, wie auch andere örtliche Unternehmen, für uns Partner und Nachbar und nicht Feind. Deshalb ist einen Normalisierung der Beziehungen jetzt dringend geboten. Die Meinungsverschiedenheit ist mit dem Rückzug der Kraftwerkspläne beigelegt. Wer jetzt noch seinen Wahlkampf auf weitere Spaltung der Gemeinde aufbaut, schreckt auch andere Investoren ab. Und das können auch die Kraftwerksgegner nicht wollen,“ meint Kunz abschließend.
 
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