Kamenz
Liberale Stadträte fordern nochmalige Prüfung der Müllgebühren PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. Juni 2010 um 00:00
Die FDP-Fraktionen der Städte Bautzen und Kamenz fordern die bürgerlichen Kreisräte auf, sich bei der Entscheidung über die neuen Müllgebühren mehr Zeit zu lassen. Nach Ansicht der Stadträte sollte eine Erhöhung nicht ohne genaue Prüfung und Einbeziehung der Bürger stattfinden.

"Es entsteht der Eindruck, dass der Kreis seine Kosten einseitig auf die Bürger abwälzt," meint der Bautzener Stadtrat und Landtagsabgeordnete Mike Hauschild, "zwar müssen Preise an neue Bedingungen angepasst werden, aber in dem Maße und auf solch eine intransparente Art und Weise sollte das nicht geschehen. Wir fordern alle bürgerlichen Kreisräte auf, auf der kommenden Sitzung die Vorlage zur Nachverhandlung in den zuständigen Ausschuss zu verweisen. Damit hat die Kreisverwaltung auch die Chance, ihre Vorschläge besser in der Öffentlichkeit zu erklären und eine höhere Akzeptanz zu erreichen."
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André Maak führt den Ortsverband Kamenz PDF Drucken E-Mail
Freitag, 16. April 2010 um 00:00
In ihrer Wahlversammlung am 15. April 2010 haben die Mitglieder der Ortsgruppe der Kamenzer FDP den Vorstand neu gewählt. Der bisherige Vorsitzende, Jochen Wenzel, und der bisherige Schatzmeister, Geert Runge, standen aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Die Mitglieder der Ortsgruppe danken beiden hiermit nochmals für ihre in den zurückliegenden Jahren geleistete Arbeit. Der Erfolg ihrer Arbeit drückt sich auch und besonders im guten Abschneiden der Kamenzer FDP bei den letzten Kommunalwahlen, aber auch bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Sächsischen Landtag aus.

Neuer Vorsitzender der Ortsgruppe ist der Rechtsanwalt André Maak. Ihm zur Seite als Stellvertreter steht der Kunsthändler Linus Piesche. Das Amt des Schatzmeisters hat der Kaufmann und Einzelhändler Claus Lehmann übernommen.
 
Kamenzer Liberale bedauern Reiner Deutschmanns Rückzug PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 05. Februar 2009 um 00:00
Mit großem Bedauern hat der Kamenzer Ortsverband der FDP die Entscheidung von Reiner Deutschmann, Beigeordneter a.D. der Stadt Kamenz und langjähriger Leiter des Kamenzer Kulturbetriebes, zur Kenntnis genommen, sich aus dem Bewerbungsverfah-ren um die Neubesetzung der Betriebsleiterstelle des Kamenzer Kulturbetriebes zurück-zuziehen.

Die Verdienste von Reiner Deutschmann um das Wohl und die Entwicklung unserer Heimatstadt Kamenz seit der Wende sind nicht hoch genug zu würdigen. Besonders sein fast zwanzigjähriges Wirken für die Kamenzer Kultur- und Bildungslandschaft haben ihn zu einem nicht nur in seiner Heimatstadt, sondern auch in Sachsen und bundesweit ge-achteten und geschätzten Kulturfachmann werden lassen.
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Reiner Deutschmann erklärt den Rückzug seiner Bewerbung um die Stelle des Betriebsleiters PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 04. Februar 2009 um 00:00
Zur Bewerbung auf die Stelle des Betriebsleiters des Kamenzer Kulturbetriebes erklärt der ehemalige Kulturbeigeordnete Reiner Deutschmann:

"Da die Besetzung der Stelle des Betriebsleiters für den Kulturbetrieb Lessingstadt Kamenz seit Monaten hinausgezögert wird, ziehe ich meine Bewerbung zurück. Dies geschieht auch in Kenntnis der Tatsache, dass der Oberbürgermeister mehrfach erklärt hat, er werde eine Entscheidung des Stadtrates, die Kulturbetriebsleiterstelle mit mir zu besetzen, nicht akzeptieren. Außerdem ist es seine feste Absicht, den Kultureigenbetrieb aufzulösen. Auf Grund dessen habe ich mich nun beruflich neu orientiert.

Hinzu kommt, dass ich meine Familie vor weiteren verletzenden Aktionen, wie sie im Zusammenhang mit den Diskussionen um die Abschaffung der Beigeordnetenstelle in der Öffentlichkeit stattgefunden haben, schützen möchte. Ich danke allen, mit denen ich in den letzten fast zwei Jahrzehnten im Interesse meiner Heimatstadt Kamenz zusammenarbeiten und dabei die Zukunft unserer Stadt mitgestalten durfte. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern des Kulturbetriebes sowie Altbürgermeister Lothar Kunze und dem ehemaligen Museumsleiter Dieter Fratzke."
 


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