FDP darf nicht vermeintlich linksgrünem Zeitgeist hinterher rennen PDF Drucken E-Mail
Montag, 09. Januar 2012 um 22:25
Der sächsische FDP-Landeschef und stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Holger Zastrow hat seine Partei aufgerufen, wieder klar zu ihren bürgerlichen Werten zu stehen. "Die FDP darf nicht einem vermeintlich linksgrünen Zeitgeist hinterher rennen", betonte Zastrow auf dem 6. Oberlausitzer Dreikönigstreffen der sächsischen FDP in Bautzen. Knapp 110 Parteimitglieder und Gäste hatten sich am Sonnabend im Burgtheater Bautzen versammelt.

In seiner einstündigen Rede blickte Zastrow kritisch auf die bisherige Regierungsbilanz der schwarz-gelben Koalition in Berlin. "Wir haben in den ersten zwei Jahren im Bund zu viele Menschen enttäuscht und verunsichert", sagte er unter anderem mit Blick auf das Thema Steuersenkungen und die Energiewende. Die Energiepolitik nannte er als Beispiel dafür, dass sich die FDP zuletzt zu sehr von Stimmungen und vermeintlichen Mehrheiten habe leiten lasse. "Von unserer Partei erwartet man, dass wir auch mal einen Moment länger nachdenken, dass wir die Stimme der Vernunft sind und auch mal gegen Widerstand zu unseren Überzeugungen stehen", erklärte Zastrow.

Den Freien Demokraten empfahl er, künftig wieder mehr auf den eigenen Bauch und den eigenen Verstand zu hören. Es gebe viele Menschen, die die Werte der FDP teilten. Als Beispiele nannte er die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 und erinnerte an den erfolgreichen Bürgerentscheid zur Waldschlößchenbrücke in Dresden. "Hören wir nicht auf eine medienwirksame Minderheit, die wie bei Stuttgart 21 oft das Bild in der Öffentlichkeit bestimmt. Es wird oft vergessen, dass diejenigen, die laut schreien, nicht zwangsläufig die Mehrheit des Volkes repräsentieren. Die meisten Menschen gehen arbeiten, kümmern sich um ihre Familien und engagieren sich vor Ort in Vereinen statt auf Demonstrationen zu gehen, sich an Bäume zu ketten und Gleise zu schottern", erklärte Zastrow. Diesen Menschen könne und müsse die FDP ein politisches Angebot machen.
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6. Oberlausitzer Dreikönigstreffen am 7. Januar in Bautzen PDF Drucken E-Mail
Montag, 02. Januar 2012 um 21:32


Traditionsgemäß starten die Liberalen des Kreisverbandes Bautzen mit dem Dreikönigstreffen und gleichzeitig Neujahrsempfängen

am Sonnabend, dem 07. Januar 2012, um 10 Uhr,

im Burgtheater Bautzen, Ortenburg 7, in 02625 Bautzen

ins neue Jahr. Als Redner werden Mathias Bielich, Kreisvorsitzender der FDP Bautzen, zum Thema "Crisis, what crisis?" und der sächsische FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer zum Thema "Scheitert am Geld die Freundschaft? – Liberale Gedanken zur Krise der Europäischen Union" erwartet. Außerdem hält Holger Zastrow, sächsischer FDP-Landes- und Fraktionschef sowie stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender, eine Rede unter dem Titel "Klar sein. Werte leben. Kämpfen! – Die FDP in schweren Zeiten".

Wir freuen uns über zahlreiche Gäste am kommenden Samstag, bei dem neben Mitgliedern auch Gäste und Interessenten herzlich willkommen sind.
 
Liberale Stadträte laden zum Besuch der Weihnachtsausstellung im Stadtmuseum ein PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 08. Dezember 2011 um 14:37
Mit dem Besuch der Sonderausstellung „Feuer und Licht. Kulturgeschichtliche und naturkundliche Blicke auf Feuerzeuge und Lampen“ und einem gemeinsamen Bummel über den Bautzener Weihnachtsmarkt wird die FDP-Fraktion im Bautzener Stadtrat ihre erfolgreiche Besuchsreihe für dieses Jahr abschließen.

„Wir freuen uns über den großen Zuspruch, den wir bei den Besuchen besonderer Bautzener Unternehmen und Einrichtungen erhalten haben,“ erklärt der Fraktionsvorsitzende Mike Hauschild, „etwas abseits der großen Politik, aber immer mit Bezug auf die Bedeutung dieser Einrichtungen für die Stadt, konnten wir auch Bürger ansprechen, die sonst nicht so stark an der eigentlichen Stadtratsarbeit interessiert sind.“

Die liberalen Stadträte organisierten für jedes Quartal einen geführten Besuch, wobei die Bürger bisher das Bombardier-Werk, die Bautzener Stauanlagen und das Deutsch-Sorbische Volkstheater besichtigen konnten. Jeweils bis zu 30 interessierte Bautzener und Gäste nahmen die Chance wahr.

Den Jahresausklang wird am 3. Adventssonntag, dem 11. Dezember 2011, 16.00 Uhr, eine Führung durch das Stadtmuseum Bautzen (Kornmarkt 1, 02625 Bautzen) bilden. Das Bautzener Stadtmuseum bewahrt heute einen bedeutenden landeskundlichen Bestand von mehreren hunderttausend Objekten. Sie befinden sich in den vielfältigen Sammlungen der Dauerausstellung, die in die Themenbereiche Region, Stadt und Kunst untergliedert ist. Zudem präsentiert das Museum aktuell die Sonderausstellung „Feuer und Licht. Kulturgeschichtliche und naturkundliche Blicke auf Feuerzeuge und Lampen“.
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Europa: Schulden- oder Stabilitätsunion? Das Bautzener Gespräch PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. November 2011 um 22:26
Kaum ein Thema bestimmt die öffentliche Diskussion derzeit so stark wie die europäische Schuldenkrise. Das Gespenst von Bankpleiten geistert durch die Euro-Zone und die Politik schnürt mit Steuergeld immer neue Rettungspakete. Nicht nur die Bürger sind verunsichert, was der richtige Weg ist. Auch die Meinungen und Prognosen vieler Wirtschaftsexperten, Banker und Politiker widersprechen sich und kaum einer versteht, warum plötzlich milliardenschwere Rettungsschirme für Banken aufgespannt werden.

Die FDP ist die einzige Partei, die zu diesem wichtigen Thema ihre Mitglieder befragt und damit eine breite Zustimmung zum künftigen Kurs sicherstellt. Wir wollen sie vor dieser schweren Entscheidung umfassend informieren und haben dafür kompetente Gesprächspartner eingeladen, die Ihnen Rede und Antwort stehen werden:

€uropa: Schulden- oder Stabilitätsunion?

Das Bautzener Gespräch

Prof. Dr. Gerd Haberman -  Mitbegründer des Liberalen Aufbruchs, Sekretär der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft, Honorarprofessor für Ökonomie an der Universität Potsdam

Christian Ahrendt - Mitglied des Bundestages, Parl. Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Rechtspolitischer Sprecher der FDP-BundestagsfraktionPotsdam

Moderation: Mike Hauschild - Mitglied des Sächsischen Landtages, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bautzener Stadtrat

Dienstag, 29.11.2011, 19:00 Uhr AKZENT Hotel Residence Wilthener Straße 32 02625 Bautzen. Alle Mitglieder und interessierte Bürger sind herzlich willkommen, an dieser Diskussion teilzunehmen. Wir bitten zur besseren Planung um Anmeldung.
 
FDP-Stadtratsfraktion warf Blick hinter die Kulissen des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. November 2011 um 22:21
Mit mehr als 20 interessierten Bürgern besuchte die FDP-Stadtratsfraktion am Freitag das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und warf einen Blick hinter die Kulissen der renommierten Bühne. "Es freut mich sehr, dass so viele kulturbegeisterte Menschen unserer Einladung gefolgt sind und unser wunderbares, bikulturelles Bautzener Theater näher kennenlernen wollten", erklärt Mike Hauschild, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bautzener Stadtrat.

Charmant und unterhaltsam führte Intendant Lutz Hillmann durch das Theater und begeisterte die Besucher mit zahlreichen wissenswerten und amüsanten Anekdoten zur historischen Entwicklung des Hauses. So erzählte Hillmann von der Fusion des Stadttheaters Bautzen mit dem Sorbischen Volkstheater, dem Neubau des Hauses in den 1970er Jahren und der Verbreitung des Fernsehens, die das Theaterverhalten der Menschen maßgeblich veränderte. "Bei vielen Besuchern wurden Erinnerungen wachgerufen, schließlich hat jeder die Geschichte des Theaters ein Stück weit selbst miterlebt", erläutert Hauschild.

"Besonders beeindruckend für alle war natürlich die Führung durch die typischen Räumlichkeiten eines Theaterbetriebes, die normalerweise nur den Schauspielern und Mitarbeitern zugänglich sind", so Hauschild weiter. "Wir standen im Orchestergraben, konnten 'Maske', Inspizientenpult und Zuschauerbrücke besichtigen und erfahren, was für ein Gefühl es ist, auf einer richtigen Theaterbühne zu stehen und ins Publikum zu blicken."
 
Reiner Deutschmann zu Besuch in der Baumschule Sämann in Bautzen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 27. September 2011 um 14:32
Am Donnerstag, den 16. September besuchte der FDP- Bundestagsabgeordnete Reiner Deutschmann die Baumschule Sämann in Bautzen. Gemeinsam mit den Geschäftsführern des Familienbetriebes und dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Baumschulen, Markus Guhl, unternahm er einen ausführlichen Rundgang im Unternehmen von den Freiflächen bis hin zum Labor.

Die Baumschule Sämann ist eine der größten Baumschulen in der Oberlausitz mit insgesamt 40 Hektar landwirtschaftliche Fläche, dabei ein halber Hektar unter Glas und Folie. Die Firma, die ihre Pflanzen europaweit exportiert, beschäftigt insgesamt 40 Beschäftigte, darunter auch sieben Lehrlinge.

Beim Besuch wurden nicht nur wirtschaftliche Aspekte besprochen. Insbesondere der positive Beitrag von Gehölzen und Pflanzen zum innerstädtischen Klima wurde hervorgehoben, weshalb die planmäßigen Begrünung von Städten eine zunehmende Bedeutung erhält. In seiner Funktion als kulturpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion hob Reiner Deutschmann auch den kulturhistorischen Wert von Parkanlagen hervor, die seit mehreren Jahrhunderten unsere Region mit prägen und damit aus vielerlei Gründen unserer Aufmerksamkeit bedürfen.
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Ergebnis zum Sonntagseinkauf enttäuschend PDF Drucken E-Mail
Samstag, 24. September 2011 um 20:20
Die FDP-Fraktion im Bautzener Stadtrat ist über das Ergebnis der Debatte zu den verkaufsoffenen Sonntagen in der Kreishauptstadt enttäuscht. Einmal mehr hat die Stadtverwaltung bewiesen, dass für sie die Wünsche der Bevölkerung zweitrangig sind.

"Mit dem Innenstadtverein, dem Tourismusverein, dem Bautzener Altstadt Tresen und dem BVMW haben sich uns gegenüber vier Interessenvertretungen, die immerhin einen Großteil unserer Händler und Gewerbetreibenden repräsentieren, eindeutig für mehr verkaufsoffene Sonntage ausgesprochen," ärgert sich der Fraktionsvorsitzende Mike Hauschild, "zusätzlich haben auch die Kunden unserer Händler in einer von uns gestarteten Umfrage klar und unmissverständlich für mindestens vier Sonntage gestimmt. Man könnte meinen, diesen Willen der Bürger kann man eigentlich nicht mehr ignorieren.

Doch die Stadtverwaltung und eine Mehrheit im Stadtrat hat es leider trotzdem getan. Ein Stadtrat sieht die Kunden gar als lästiges Übel in der Weihnachtszeit, das Bautzen an den Sonntagen nicht braucht. Leidtragende dieses Denkens werden unsere Händler sein, denn ihre Kunden gehen nun an den Adventstagen sicher nicht in die Kirche, sie werden ins nahe Dresden fahren und damit der Region in einer kaufstarken Zeit wichtige Kaufkraft entziehen."

Die Liberalen hatten sich für mindestens vier verkaufsoffene Sonntage eingesetzt und vor allem auf die zusätzlichen Möglichkeiten zum Einkauf am Tag des offenen Denkmals und am zweiten Advent gedrängt.
 
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